Zehn Bundesliga-Spiele ohne Sieg: Werder Bremen entlässt Trainer Horst Steffen

2 godzin temu
Nicht mehr Trainer von Werder Bremen: Horst Steffen. Carmen Jaspersen/dpa

Werder Bremen hat sich von Trainer Horst Steffen getrennt. Geschäftsführer Clemens Fritz verkündete die Entscheidung am Sonntag – nur einen Tag nach dem 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach. Grund für die Trennung ist eine Serie von zehn Bundesliga-Spielen ohne Sieg, die den Traditionsverein gefährlich nah an die Abstiegszone heranführte.

Die Bremer stehen aktuell auf dem 15. Tabellenplatz, nur einen Punkt über dem Relegationsrang. Die sportliche Talfahrt machte aus Sicht der Verantwortlichen einen Wechsel auf der Trainerposition unausweichlich.

Schwere Entscheidung nach Analyse

Fritz begründete die Trennung in einer Klubmitteilung: «Es war eine schwere Entscheidung, aber wir haben nicht mehr die Überzeugung, dass Horst den Turnaround nach dieser langen Serie ohne Sieg gemeinsam mit der Mannschaft schaffen wird.» Die Entscheidung wiege schwer, gerade weil man Steffen sehr schätze. Sie sei aber das Ergebnis aus der Analyse der sportlichen Situation und den Gesprächen, die man zuletzt geführt habe.

Der 56-Jährige war erst im vergangenen Sommer als Wunschkandidat von SV Elversberg nach Bremen gewechselt. Werder zahlte damals eine Ablösesumme für den Coach. Es war Steffens erste Station als Trainer in der Bundesliga – zuvor hatte er Elversberg von der Regionalliga Südwest bis in die zweite Liga geführt.

Interimslösung und Trainersuche

Die Co-Trainer Raphael Duarte und Christian Groß übernehmen vorerst interimsweise. Fritz kündigte eine sorgfältige Suche nach einem Nachfolger an: «Wir sind intensiv auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer und werden uns die nötige Zeit nehmen, um die für Werder beste Lösung zu finden.»

Steffen ist bereits der siebte Bundesliga-Trainer, der in dieser Saison entlassen wurde. Zuvor hatten bereits Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach, VfL Wolfsburg, Mainz 05, FC Augsburg und Eintracht Frankfurt ihre Coaches freigestellt. Die Bremer Saison war bereits mit einem Pokal-Aus in der ersten Runde gegen Zweitligaaufsteiger Arminia Bielefeld holprig gestartet.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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