Eklat im Afrika-Cup-Finale: Sadio Mané verhindert Spielabbruch

4 godzin temu
Senegals Kapitän Sadio Mané. Mosa'ab Elshamy/AP/dpa

Das Afrika-Cup-Finale zwischen Senegal und Marokko in Rabat ist zum Eklat geworden. Nach einer umstrittenen Elfmeter-Entscheidung des Schiedsrichters führte Senegals Trainer Pape Thiaw sein Team geschlossen vom Platz - das Spiel stand fast 20 Minuten lang auf der Kippe. Erst ein entschlossenes Eingreifen von Superstar Sadio Mané brachte die Mannschaft zurück aufs Feld. Senegal gewann am Ende 1:0 nach Verlängerung und holte den Titel.

Der Vorfall ereignete sich in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit. Senegal sah den für Gastgeber Marokko gepfiffenen Elfmeter als ungerechtfertigt an. Auf Anweisung von Thiaw verließen die Spieler geschlossen das Spielfeld und zogen sich in die Kabine zurück. Zwischen Fans und Sicherheitskräften kam es zu Ausschreitungen. Das Spiel drohte abgebrochen zu werden.

Mané überzeugt Teamkollegen

Der frühere Bayern-Star Sadio Mané übernahm in der kritischen Situation die Führung. Er überzeugte seine Teamkollegen, zurück aufs Feld zu kehren und das Finale zu Ende zu spielen. «Ich habe getan, was ich tun musste», sagte Mané später. «Es wäre verrückt gewesen, das Spiel wegen eines Elfmeters aufzugeben. Das wäre das Schlimmste für den afrikanischen Fußball gewesen. Da verliere ich lieber.»

Brahim Díaz verschoss den umstrittenen Elfmeter. In der Verlängerung sicherte sich Senegal schließlich den 1:0-Sieg. Mané wurde zum besten Spieler des Turniers gekürt.

Thiaw entschuldigt sich

Nach dem Triumph bat Trainer Thiaw um Entschuldigung für das Verhalten seiner Mannschaft. «Manchmal reagiert man in der Hitze des Gefechts», erklärte er. «Wir akzeptieren die Fehler des Schiedsrichters, das kann passieren. Wir hätten nicht so reagieren sollen, aber das ist nun Vergangenheit. Wir entschuldigen uns beim Fußball.»

FIFA-Präsident Gianni Infantino verurteilte die Vorfälle scharf als «inakzeptabel». «Wir verurteilen das Verhalten einiger "Fans" sowie einiger senegalesischer Spieler und Mitglieder des Trainerstabs aufs Schärfste. Es ist inakzeptabel, das Spielfeld auf diese Weise zu verlassen, und Gewalt darf in unserem Sport nicht toleriert werden», stellte der Schweizer klar.

Infantino betonte: «Wir müssen die Entscheidungen der Schiedsrichter auf und neben dem Spielfeld stets respektieren.» Er fügte hinzu: «So etwas hat im Fußball nichts zu suchen.» Der FIFA-Präsident erwartet, dass die Disziplinarorgane des afrikanischen Fußball-Verbandes CAF entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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