Der FC Barcelona hat am Sonntag in San Sebastian überraschend mit 1:2 gegen Real Sociedad verloren und damit seine Siegesserie von elf Spielen beendet. Nach dem Spiel stand jedoch weniger die sportliche Leistung im Fokus als das Verhalten von Schiedsrichter Jesus Gil Manzano. Kapitän Frenkie de Jong und Trainer Hansi Flick übten scharfe Kritik am Unparteiischen.
Barcelona dominierte die Partie statistisch klar: 25 Torschüsse und fünf Aluminium-Treffer blieben ohne Torerfolg. Real Sociedad traf dagegen mit nur sieben Schüssen zweimal. Barcelonas Lamine Yamal sah in der 27. Minute ein Tor wegen haarscharfem Abseits aberkannt. Nach neun Minuten Nachspielzeit pfiff Gil Manzano nach nur zehn weiteren Sekunden ab.
Ärger über Schiedsrichter-Kommunikation
Der niederländische Kapitän de Jong zeigte sich nach Spielende frustriert über den Umgang mit dem Referee. «Nicht mal reden, das verstehe ich nicht. Er schaut mich an, als wäre er etwas Besseres als ich. Das war sehr frustrierend», sagte de Jong. Die fehlende Gesprächsbereitschaft bezeichnete er als «verrückt».
Trainer Hansi Flick stellte sich hinter seinen Spielführer. «Frenkie hat Recht, er ist ruhig. Er ist der Kapitän. Er ist auf dem Spielfeld, will mit ihm sprechen und kann es nicht», erklärte der 60-Jährige. Flick bekräftigte: «Manchmal möchte ich auch mit dem vierten Schiedsrichter sprechen und kann es nicht, das muss man akzeptieren. Ich weiß nicht, ob es in Spanien Kommunikationsprobleme mit den Schiedsrichtern gibt, aber mit Gil Manzano gibt es definitiv Kommunikationsprobleme.»
Der Barcelona-Coach hatte bereits vor der Partie kritische Äußerungen über Gil Manzano gelesen, wollte darüber aber «keine Energie verschwenden». Zur sportlichen Seite sagte Flick: «Ich bin enttäuscht, wir hatten viele klare Torchancen und das Ergebnis spiegelt nicht wider, was wir gesehen haben.» Gleichzeitig räumte er ein: «Wir müssen besser verteidigen. Wir hatten auch Pech im Angriff.»
Matarazzo lobt eigenen Keeper
Real Sociedads Trainer Pellegrino Matarazzo hielt sich zu den umstrittenen Szenen zurück. «Um ehrlich zu sein, möchte ich mich nicht zum Schiedsrichter äußern», sagte der ehemalige VfB-Coach. «Ich habe nicht aus der Nähe gesehen, was passiert ist, daher weiß man manchmal nicht, ob es Abseits war oder nicht, ob das Bein hoch war oder nicht. Ich habe die Aktionen nicht gut genug gesehen, um ein gültiges Urteil abzugeben.»
Stattdessen lobte Matarazzo seinen Torhüter Alex Remiro, der Barcelona mit mehreren Paraden zur Verzweiflung trieb. «Ich sehe, wie Remiro jeden Tag trainiert. Er ist ein großartiger Torwart, ich wusste, dass er heute diese Leistung bringen kann», so Matarazzo. «Obwohl es kein Glück ist, einen großartigen Torwart zu haben.»
Durch die Niederlage ist Barcelonas Vorsprung auf Real Madrid auf nur noch einen Punkt geschrumpft.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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