Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft hat einen Mitgliederrekord erreicht. Zum 31. Dezember 2025 zählte die DLRG 642.082 Mitglieder – 14.936 mehr als ein Jahr zuvor. Erstmals liegt die Zahl der Kinder bis zwölf Jahre über 200.000. Doch der Erfolg wird überschattet: Die marode Bäderlandschaft verhindert, dass die Organisation ihr volles Potenzial ausschöpfen kann.
Das Wachstum ist beachtlich. Mit einem Plus von 2,38 Prozent hat die DLRG deutlich zugelegt. Bei den Kindern bis zwölf Jahre stieg die Mitgliederzahl um 5.615 Mitglieder oder 2,83 Prozent auf 204.148. Knapp die Hälfte aller DLRG-Mitglieder ist 18 Jahre oder jünger.
Schwimmbäder als Engpass
DLRG-Präsidentin Ute Vogt warnt: «Die marode Bäderlandschaft hängt wie ein Damoklesschwert über der Schwimmausbildung - und auch der Rettungsschwimmausbildung.» Vielen Kommunen fehlt das Geld für teure Sanierungen. Die Folge: Bäder sind überlastet, Sanierungen stauen sich, Kommunen schließen Bäder zeitweise.
Vogt betont: «Unsere Ortsgruppen wären oft in der Lage, sich noch stärker für das Schwimmenlernen einzubringen.» Doch die Kapazitäten fehlen. Die Nachfrage nach Schwimmkursen übersteigt das Angebot bei weitem – vor allem im Anfängerbereich.
Besonders kritisch in Bayern
In Bayern verschärft sich die Situation. Landesverbandssprecher Rösch erklärt: «Viele Bäder sind ausgelastet, einige sanierungsbedürftig oder stehen zeitweise nicht zur Verfügung.» Die Konsequenzen sind gravierend. Rösch: «Für die Schwimmfähigkeit von Kindern bedeutet das: Wir sehen nach wie vor einen erheblichen Nachholbedarf.»
Die Corona-Pandemie hat die Probleme verschärft. Die Schwimmausbildung hat den damals entstandenen Rückstand bis heute nicht vollständig aufgeholt.
Forderungen an die Politik
Der Landesverband fordert mehr Wasserflächen, besonders für gemeinnützige Organisationen wie die DLRG. Dazu brauche es höhere Investitionen in die Infrastruktur. Kommunen müssen Sanierungsrückstände abbauen und Schließungen verhindern. Auch interkommunale Zusammenarbeit könne helfen, Schwimmbäder zu erhalten.
Trotz der Herausforderungen bleibt Vogt optimistisch: «Auch in einer älter werdenden Gesellschaft haben wir die Chance, weiter genügend Nachwuchs zu finden.» Der positive Trend halte seit Jahren an – mit Ausnahme der Corona-Zeit. «Die große Zahl an Kindern, die bei uns Schwimmen lernen möchte, lässt uns optimistisch nach vorn blicken.»
Die zehnjährige Emma aus Barsinghausen bei Hannover ist ein Beispiel für diesen Nachwuchs. Sie schwimmt seit sechs Jahren bei der DLRG: «Ich bin gerne im Wasser.» Bereits das Gold-Abzeichen hat sie geschafft, nun trainiert sie für den Junior-Retter. Ihre Motivation ist klar: «Wenn man so weit gekommen ist, will man auch weitermachen.»
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

4 godzin temu






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