Warnstreik in Bayern: Nur 30 Busse in Nürnberg, U-Bahnen stehen still

2 godzin temu
Warnstreiks legen den öffentlichen Nahverkehr in mehreren bayerischen Städten lahm (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Warnstreiks haben den öffentlichen Nahverkehr in mehreren bayerischen Städten lahmgelegt. In München und Nürnberg blieben die meisten Fahrzeuge in den Depots. Die Gewerkschaft Verdi setzt im laufenden Tarifkonflikt damit erneut auf Druck – es ist bereits die zweite Streikwelle in Bayern.

In München fuhren die U-Bahnen nicht, nur vereinzelt waren Busse mit großen Intervallen unterwegs. Die Tramlinien 20 und 25 nach Grünwald verkehrten lediglich bis etwa zehn Uhr morgens. Der Streik betraf S-Bahnen und Regionalbahnen nicht, sie fuhren regulär.

In Nürnberg stellte Verdi-Gewerkschaftssekretär Michael Batog am Morgen fest: «Faktisch fährt so gut wie nichts. Es sind nur 30 Busse in der Stadt unterwegs» U-Bahnen und Trambahnen blieben in den Depots.

Auch in Passau, Bayreuth und Dachau gab es massive Einschränkungen. In Passau stand der komplette Nahverkehr still. In Bayreuth hielten Partnerunternehmen einen Grundtakt auf vielen Buslinien aufrecht. In Dachau fielen sechs Buslinien der Stadtwerke aus.

Ausnahme für Fußballfans

Eine Ausnahme machte die Münchner Verkehrsgesellschaft am Abend: Wegen eines DFB-Pokalspiels in der Allianz Arena fuhr die U-Bahn auf der Strecke Marienplatz-Fröttmaning. Zusätzlich verstärkte die MVG den Bustransfer ab Donnersbergerbrücke für die Fußballfans.

Tarifkonflikt geht weiter

Die Gewerkschaft Verdi fordert in den Tarifverhandlungen eine Lohnerhöhung von 668,75 Euro sowie eine Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit. Die bayerischen Städte als Arbeitgeber lehnen die Forderungen als zu teuer ab. Sie bieten eine Lohnerhöhung von mindestens fünf Prozent sowie weitere Verbesserungen an.

Verdi-Gewerkschaftssekretärin Katharina Wagner betonte: «In der Eskalation sind wir definitiv noch nicht.» Die Gewerkschaft wolle die Fahrgäste nicht direkt treffen, dies sei aber der einzige Hebel, um Druck auf die Arbeitgeber auszuüben. «Deshalb ist es unser Credo, dass wir Warnstreiks in der Regel früh ankündigen, damit die Leute nicht aus dem Haus gehen und ins offene Messer laufen und total überrascht werden», so Wagner.

Bis zur nächsten Verhandlungsrunde am Freitag kündigte Verdi keine weiteren Warnstreiks in Bayern an. In München nimmt der Nahverkehr am Donnerstag voraussichtlich den regulären Betrieb wieder auf.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

Idź do oryginalnego materiału