Die Färöer-Inseln haben ihren ersten Sieg bei einer Handball-Europameisterschaft gefeiert – und das mit solcher Wucht, dass das färingische Parlament und mehrere Kindergärten vorübergehend schließen mussten. Die Nationalmannschaft besiegte Montenegro in Oslo mit 37:24, während Abgeordnete und Erzieher zur Unterstützung ins Stadion gereist waren.
Rund 6.500 Fans feuerten ihr Team an – das entspricht etwa zwölf Prozent der gesamten Bevölkerung der Färöer. Zum Vergleich: Die Inseln im Nordatlantik haben etwa 55.000 Einwohner, vergleichbar mit der hessischen Bundesliga-Stadt Wetzlar.
Großfamilie als Matchwinner
Zwei färingische Familien spielten eine besondere Rolle. Bundesliga-Spieler Elias á Skipagøtu vom THW Kiel und sein Cousin Oli Mittun steuerten zusammen 18 der 37 Tore bei. Elias traf achtmal, Oli war mit zehn Treffern bester Torschütze. Hakun West av Teigum von den Füchsen Berlin erzielte neun Tore.
Die Fans, größtenteils in Weiß gekleidet und mit Mützen in den Nationalfarben ausgestattet, feierten jeden Treffer wie einen EM-Titel. Die Stimmung in der Halle war euphorisch.
Massive Reisewelle nach Oslo
Die nationale Fluggesellschaft Atlantic Airways setzte 18 Sonderflüge für die Fans ein. Weitere 1.050 Anhänger reisten per Fähre an. Bereits vor zwei Jahren hatten Tausende färingische Fans bei der EM in Deutschland für Aufsehen gesorgt.
Nach einem Unentschieden gegen die Schweiz im Auftaktspiel markiert der Sieg gegen Montenegro einen historischen Meilenstein für den färingischen Handballverband.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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