Münchens Panda-Plan: Warum Tierschützer eine Million Euro kritisieren

3 godzin temu
Riesenpandas locken in Zoos viele Besucher an, auch weil sie als besonders niedlich gelten. (Archivbild) Chan Long Hei/AP/dpa

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat angekündigt, dass der Münchner Tierpark Hellabrunn zwei Pandas aus China erhält. Die Tiere sollen spätestens 2028 in München eintreffen. Damit wird München nach Berlin der zweite deutsche Zoo, der die bedrohten Großen Pandas beherbergt.

Die Volksrepublik China verleiht seit mehr als 50 Jahren Pandas an ausländische Zoos. Pro Panda-Paar fallen Leihgebühren von rund einer Million Euro an. Zudem müssen spezielle Gehege gebaut werden. Alle in ausländischen Zoos geborenen Jungtiere bleiben im Besitz Chinas. Weltweit leben derzeit etwa 60 Pandas in Zoos außerhalb Chinas.

Kritik an der Praxis

Die Organisation Pro Wildlife kritisiert die Panda-Leihpraxis scharf. Sie erklärte: «Die Haltung und Zucht von Pandas in westlichen Zoos ist kein Beitrag zum Artenschutz, sondern ein finanzielles und politisches Geschäft auf dem Rücken der Tiere.» Die hohen Kosten für Leihgebühren und Gehege stünden in keinem Verhältnis zum Nutzen für den Artenschutz.

Für Söder scheint sich mit den Pandas ein persönlicher Wunsch zu erfüllen. Bei seinem Besuch einer Zuchtstation in China 2024 zeigte er sich begeistert. Er bezeichnete die Tiere als «sehr, sehr süße Tiere» und «einfach süß und knuddelig». Während der Reise erhielt er zahlreiche Plüsch-Pandas als Geschenke und wurde beim Umarmen und Küssen der Stofftiere fotografiert.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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